Dienstag, 18. April 2017

Ostern 2017 im Ökodorf Rheurdt

Coucou liebe Blog-Leser!

Wenn ihr den Blogtitel lest, fragt ihr euch sicher, ob hier ein Schreibfehler vorliegt?!? Mitnichten!!! Unser Zielort wird exakt SO geschrieben und "Rhörd" ausgesprochen. Er liegt rund 270 km von F entfernt und die Geo-Experten unter uns werden mit den Hinweisen Düsseldorf => Moers ==> Kamp Lintfort ==> Rheurdt sicher etwas anfangen können. Alle Anderen klicken bitte hier und sehen sich auf der Seite der Stadt um: Infoseite der Stadt Rheurdt . Uns hat der Infoseite Stellplatz in Rheurdt begeistert, da er Reservierungen annimmt (Ostern ist die High Noon Zeit der Reisemobilisten) und unsere Oldenburger Womofreunde, die wir treffen wollten, in etwa den gleichen Anreiseweg hatten.

Die Anreise an Gründonnerstag war staubedingt etwas lang, da wir wegen Vollsperrung der A3 umgeleitet wurden und so noch einmal 30 km mehr auf den Tacho kamen. Über das Wetter möchte ich mich hier nicht weiter "auslassen", es war grottig kalt und nur im hübsch geheizten Womo auszuhalten. Selbst unsere wetterfesten Oldenburger haben sich kaum im Freien aufgehalten.  ;-))

Zunächst mal ein paar Bilder nach Ankunft und kurzem Rundgang in der "Stadt":

Zufahrt zum Stellplatz

Ausreichend freie Plätze / max. zur Hälfte belegt / sehr ruhig und gut gelegen

Neugotische Nikolaus Kirche


Downtown Rheurdt in der Dämmerung
Nun mal ein paar Takte zu Rheurdt: Das Städtchen ist sehr übersichtlich, mit 3 Döner-Pizza-Buden und einem gut bürgerlichen Restaurant. Es gibt 3 Bäckereien und einen Netto Markendiscount. Ein kleiner Park rundet das Ganze ab. Wie das Prädikat Ökodorf zustande kommt, hat sich uns nicht erschlossen. Ob es der Bio-Bäcker verursacht hat? Ach ja, es gibt noch 2 Flüchtlingsunterkünfte, die nur teilweise belegt waren; die Einwohner waren aber immer im Stadtbild präsent. Nicht falsch verstehen bitte, keine Gefahr oder so. Wir als Hundebsitzer wurden nur immer arg bestaunt von ihnen, was auch daran gelegen haben mag, dass speziell Faro sehr interessiert an ihnen war.

Die erste Nacht war, dank reichlicher und leckerer Sommerrollen, sehr ruhig und Faro maunzte erst um 08:45 h zum Gassi gehen. Trotz Kälte schwangen wir uns, nachdem die Hundies müde gelaufen und entleert wurden, auf die Räder nach Infoseite Kamp Lintfort . Hin 8 km mit Rückenwind und flottem Tempo, zurück...naja, ihr könnt es euch denken.  :-))  Dort sind wir im Infoseite Cafe-Extrablatt eingefallen, um uns a) aufzuwärmen und b) zu stärken! Unterwegs kamen wir an den Terrassengärten des Infoseite Kloster-Kamp vorbei. Aufgrund der Kälte verzichteten wir auf einen Besuch.

Terrassengärten Kloster Kamp

Auf dem Heimweg haben wir Städter noch ein technisches Highlight gefunden: einen Kartoffelautomaten! Dieser steht am Ortseingang von Rheurdt und wird vom ansässigen Bauern betrieben. Wir haben für 2,- Euro leckerste Kartoffel gekauft; vollautomatisch und hübsch verpackt.

Vollautomatischer Kartoffelautomat

Soviel zu Stadt, Land und Technik. Die Umgebung des Stellplatzes ist ideal für Hundebesitzer! Weite Felder und kleine Wälder in Hülle und Fülle, anbei ein paar Impressionen:

Wenn Faro nur immer so schön laufen würde...

Fehlfarbe im Weizenfeld / Glyphosat hat wohl versagt

Nach dem Regen ist vor dem Regen...aber schön anzuschauen

Samstag nachmittags kamen dann endlich unsere Oldenburger, über die in älteren Blogberichten der vergangenen Jahre auch schon noch einiges zu lesen ist. Wie bei allen bisherigen Treffen war es wieder erstaunlich, wie gut sich unsere insgesamt 4 Hunde vertragen haben! Auch als Models standen sie wieder parat:

Perro, Mighty, Faro und Fluffy
Upps, ganz vergessen, die Leinenträger zu zeigen:

Eva, Thomas und Susi

Samstagnachmittag schien sogar die Sonne ein paar Minuten und wir huldigten ihr in gewohnter Camper-Manier:

S O N N E !!!
Da ich euch nicht langweilen möchte, verschone ich euch mit Schilderungen der kulinarischen Genüsse, dir wir an dem Wochenende gespeist und getrunken haben. Ich leite direkt auf DAS Event in Rheurdt am Ostersonntag über: das Osterfeuer der Pfadfinder im Bürgerpark vor der Nikolaus-Kirche.  ;-)) Wissende können sich schon denken, dass ein zünftiges Osterfeuer nicht um 17:00 h starten kann, aber es war tatsächlich so. Wir dachten erst, die Gemeinde verbrennt Sperrmüll oder Ähnliches, aber es war bitterer Ernst. Haufenweise wurden Paletten dem Feuer geopfert. Ich sag` mal so: Hatten wir anders erwartet.   ;-)) Schön war es dennoch und hat auch auf Entfernung gewärmt, was uns gut tat. Bilder des Events gibt es natürlich auch:

Sperrmüllverbrennung???

Wildes Osterfeuer  ;-))

Die einzigsten Touristen im Ort

Stockbrot für die Welt!

Ich war ja auch mal Pfadfinder, aber so beklebt mit Werbung wie die heutigen Jungs und Mädels waren wir damals nicht. Ist ja fast wie bei den Rockern und ihren Kutten.

Ein Highligt der Rheurdtschen Tourismusattraktionen hätte ich fast unterschlagen: Die Turmwindmühle in Rheurdt wurde 1880 als Nachfolgebau von nachweisbar seit dem 18. Jh. existierenden Vorgängerbauten an gleicher Stelle errichtet. Ende der 1920er Jahre dem Verfall preisgegeben, begannen 30 Jahre später erste Sicherungsmaßnahmen. In zwei Bauabschnitten von 1984 bis 1990 wieder nach historischem Vorbild renoviert, stehen die Flügel seitdem in Feierabendstellung. Das entkernte Innere wird von der DLRG-Ortsgruppe Rheurdt-Schaephuysen e.V. als Vereinsheim genutzt. Wahnsinn!!! Und ich konnte dieses Kleinod sogar ablichten:

DIE Turmwindmühle!
Zum Schluss folgen noch ein paar Bilder unserer Spaziergänge mit Spezialeinlagen:

Jumping Faro

Die "Vier Musketiere"

Jumping Fluffy

Jumping Thomas

Fluffy gibt 5
So, gut jetzt! Ende aus, genug gesabbelt.
Á bientôt...

YOURS YESNIKS

Sonntag, 2. April 2017

Im Palmengarten mit Drivingwoods

Hello followers!

Dieses Wochenende hatte der Hobbit mal Pause und es zog uns
in den Frankfurter Palmengarten. Begleitet wurden wir von unserem
Patenkind Magnus, der auch gleich seine Eltern mitgebracht hat.
Fazit vorweg: Es war wunderschön! Magnus hatte mit den zahlreichen
Tieren viel Spaß und die Erwachsenen hatten Spaß an den Pflanzen.
Wir hatten speziellen Spaß am Spielplatz, beobachten und ...  ;-))

Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen, sondern eher zu sehen:

Eva und die "alten" Drivingwoods

Schwiegermuttersitz

Blumen  ;-))  Was sonst?  ;-))

Magnus beobachtet die Fische


Ein Jungschwan ist neugierig

Klassiche Schönheit im Teich

"Schildi"

Agame

Nicht was Ihr denkt! Es ist der Samen einer Seychellenpalme

Alle meine En.....

Draufsitzen wollte Magnus leider nicht

Mainhattan im Hintergrund

Ein wunderschöner Magnolien-Hybrid

Blütenpracht ohne Ende

Yours Yesniks

Montag, 27. März 2017

Wochenende im Wonnegau in Monzernheim

Das erste richtige, echte, wahrhaftige Frühlingswochenende haben wir
in Monzernheim auf dem Weingut Geil (übrigens verbergen sich hinter dieser
Formatierung immer Links!  ;-)  ) verbracht. Dort kann man im Weingut-Garten herrlich
ruhig stehen. Wir waren das ganze Wochenende alleine und ungestört, Faro hat
ganz vergessen, warum er territorial veranlagt ist, denn gebellt hat er kein
einziges Mal, so ruhig war es! Die Winzerfamilie war sehr nett und hilfsbereit,
auch Gästezimmer mit Frühstück werden angeboten, so dass uns auch mal Jemand
dorthin begleiten könnte. Nur eine Einschränkung gibt es: Keine Läden. Uns war dies
klar und wir hatten daher alles für leckere Mahlzeiten an Bord und Getränke gibt`s im
Weingut en masse.  :-)) Aber jetzt erst mal ein paar Impressionen:

Monzernheim City


Ortseingang Monzernheim

Hof des Weinguts Geil
Stellplatz im Winzergarten

Der "Graben" ist nur noch 1 Woche  ;-))
Wenn dann erst mal alles grün ist...schöner geht`s kaum



Monzernheim scheint von Strommasten geteilt und umzingelt von Windrädern zu sein! Schaut schon sehr gewöhnungsbedürftig aus, aber in der Abenddämmerung hat auch das seinen Reiz, wie Ihr anhand der Bilder erkennen könnt:

Pferdehof unter Strommasten mit 360 KV

Hier kam er einst her...Biblis

Das hat was...Windräder und Strommasten

Wenn schon keine Bäume...dann eben Strommasten  :-))

Samstag gab es dann eine kurze Führung durchs Weingut (von den Weinproben reden wir mal lieber nicht) und reichlich Argumente für den Kauf des dort hergestellten Weins. Winzer sind sehr stolz auf Ihre Produkte. Winzer in der 9. Generation ganz besonders! Andreas Geil hofft, dass sein Sohn die 10. Generation wird. Wir drücken ihm die Daumen. Auf dem Hof lebt eine "Oma", die mich immerzu mit dem jungen Winzer verwechselte und verfolgte. Als ich sie bei Andreas "anzeigte", sagte er mir, dass die Dame "nur zum Hof gehört", nicht verwandt sei und in Kürze 102 Jahre alt werde. Dennoch verpflege sie im Herbst die ganze Familie und die polnischen Erntehelfer! Respekt! Ob`s am regelmäßigen Weingenuß liegt? Nun ein paar Bilder des Betriebs:

Weinkeller mit leeren (ausverkauften) Gärtanks

Nette Hofdurchfahrt für`s romantische Auge der Kunden

Das schöne Wetter trieb auch die arbeitende Bevölkerung in`s Freie. Die Einen zum spülen, die Anderen, um Ihren Weinberg oder Ihr Feld in Schuss zu bringen. Am Sonntag war der Spüler sogar nur in Boxershorts bekleidet tätig, Bilder davon fallen jedoch unter das JuSchuG, also aus!!!

Ein emanzipierter Reisemobilist

Ab in den Acker....juhu
Die Umgebung Monzernheims ist ideal für Wanderungen und Radausflüge. Wir unternahmen beides auch mit den Wuffies, aber auch mal ohne. Für Abkühlung der Vierpfoter war auch gesorgt:

Freies Feld soweit das Auge reicht
Bergräder MTB sollten es schon sein
Radeln und rasten...unser Motto

Herrlicher Wonnegau
Trink- und Kühlstelle für die Wuffies

Patriotismus im Weinberg? Ein ungelöstes Rätsel

So, das war`s mal wieder...nächster Bericht wird über Ostern in Rheurdt sein.

THE YESNIKS